Empfehlung – save the date!

Im März stehen gleich zwei spannende Veranstaltungen an:

18.-25.03.2018 KörperlICH-Themenwoche – Witten:

https://i2.wp.com/www.krebs-nachrichten.de/files/content/nachrichten/Public/2014/02-2014/05-02-2014/newsimage225929.png
Auch die Psychologiestudent*innen der Uni Witten-Herdecke gestalten einmal jährlich eine Woche voller spannender Workshops, Vorträge und Referent*innen sowie vielen vielen netten Menschen…
Hier zur Anmeldung: http://koerperlich-themenwoche.webflow.io/

20. und 21.03.2018 Kongress Armut & Gesundheit – Berlin:

https://i0.wp.com/www.armut-und-gesundheit.de/fileadmin/user_upload/MAIN-dateien/Kongress_A_G/A_G_17/Fotos_2017/view_03_Kongress_Armut_und_Gesundheit_2017.jpg
Der Public Health Kongress Armut und Gesundheit findet dieses Jahr unter dem Motto Gemeinsam. Gerecht. Gesund. statt.
Mehr auf der Website: http://www.armut-und-gesundheit.de/

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Filmabend: Vulva 3.0 – Do. 18.1. 20.30 Uhr im ORH

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.Bevor das Semester zu Ende geht möchten wir gerne noch den Film „Vulva 3.0“ mit euch anschauen. In dem Dokumentarfilm geht es um „die Repräsentation und die Modellierungen des weiblichen Genitales, anatomische Irrtümer, Zensur, Beschneidung durch Photoshop und Laserskalpelle sowie die Schönheit und Einzigartigkeit des weiblichen Wollustorgans“ (http://www.vulva3.de/).
Wenn ihr dieses Thema genauso wichtig findet wie wir, kommt am 18.01. um 20.30 ins Oscar-Romero Haus. Wir freuen uns auf einen interessanten Filmabend mit euch!
Außerdem Gibts im Keller des ORH am gleichen Abend Kneipe und Küfa (Küche für alle – gegen Spende)! Kommt also ein paar Minuten früher und holt euch noch einen Teller Essen und ein Kaltgetränk eurer Wahl und dann machen wir es uns auf dem Dachboden gemütlich.

Für alle Neugierigen hier der Link zum Trailer:
http://www.kino-zeit.de/filme/trailer/vulva-3-0

Rücklick 2017

Bei den Kritischen Mediziner*innen Bonn liegt ein spannendes Jahr hinter uns, an dem wir Euch gerne in Auszügen teilhaben lassen wollen.
Danke für Euer Interesse an unserer Arbeit!

Seenotrettung im Mittelmeer:
Um auf die Problematik der mangelhaften Seenotrettung im Mittelmeer aufmerksam zu machen, zeigten wir im Juli den Film „Fuocoammare“, der Einheimische und Geflüchtete auf Lampedusa porträtiert. Seit Oktober halten wir regelmäßig Mahnwachen vor dem Alten Rathaus ab, um auf die Situation der Menschen aufmerksam zu machen, die weiterhin bei der Überfahrt ums Leben kommen oder der lybischen Küstenwache in die Hände fallen und in lybischen Gefängnissen misshandelt werden. Auch im nächsten Jahr planen wir weitere Mahnwachen und Aktionen. Dabei werden wir wie bisher mit Jugend Rettet kooperieren.
Mehr zu Jugend Rettet: https://jugendrettet.org/de/

Mental Health & Medizin – Krankmachender Gesundheitsberuf?!:
Anlässlich des Tages der Lehre der medizinischen Fakultäten NRW in Bonn gab es von uns einen Vortrag zum Thema „Mental Health & Medizin – Krankmachender Gesundheitsberuf?!“. Auf unserer Internetseite findet ihr sowohl eine Zusammenfassung des Vortrages als auch einen Bericht einer betroffenen Studentin:
https://kritmedbonn.wordpress.com/arbeitsthemen/mental-health/im-medizinstudium/

Vernetzungstreffen der Kritischen Mediziner*innen Deutschland:
Im September fand das erste bundesweite Vernetzungstreffen der Kritischen Mediziner*innen in Berlin statt. Unter dem Oberthema „Ökonomisierung im Gesundheitssystem“ nahmen wir an spannenden Workshops, Vorträgen und Diskussionen teil. Das Ergebnis waren viele neue Kontakte, Anregungen und der Zusammenschluss zu neuen Arbeitsgruppen wie der AG „Klimawandel und Gesundheit“ und dem kritischen Lesekreis.
https://kritmedbonn.wordpress.com/gesundheitspolitik/ag-klimawandel-gesundheit/
Nach dem Erfolg im letzten Jahr wird es auch 2018 ein Vernetzungstreffen geben. Diesmal nehmen wir den Weltgesundheitstag (07.04.) als Anlass und treffen uns am Wochenende vom 06.-08.04. voraussichtlich in Frankfurt. Kommt mit!

Weltklimakonferenz COP23:
Im November fand in Bonn die Weltklimakonferenz COP23 statt. Es ist wichtig, gerade dem Gesundheitssektor im Kontext Klimawandel und Umweltverschmutzung eine deutliche Stimme zu geben. So nahmen wir als KritMeds Bonn und AG „Klimawandel und Gesundheit“ der Kritischen Mediziner*innen Deutschland an der Großdemo teil, hielten einen Workshop zum Thema und waren auf dem Climate and Health Summit vertreten.
https://kritmedbonn.wordpress.com/gesundheitspolitik/ag-klimawandel-gesundheit/rueckblick-ausblick/

Soliparty MediNetzBonn:
Ebenfalls im November wurde gefeiert, und zwar für den guten Zweck: Im Keller des Oscar-Romero-Hauses, verköstigt von der Küfa (Küche für Alle) und aufs Feinste beschallt vom Kulturverein Rhizom veranstalteten wir eine Soliparty zu Gunsten von MediNetzBonn e.V., das Geflüchtete ohne Papiere und Krankenversicherung an Ärzt*innen vermittelt und ihnen so einen Zugang zu medizinischer Versorgung ermöglicht.
http://medinetzbonn.de/

„Wissenschaft schafft, Wissen zu schaffen?!“:
Nachdem wir uns selbst viel mit dem Thema Mammografie-Screening und dessen Evidenz beschäftigt hatten, versuchten wir in Diskussionen mit den Lehrverantwortlichen einen kritischeren Blick auf das Thema in der Vorlesung zu erreichen. Die Erfahrung zeigt uns, dass die Mühlen zwar langsam mahlen, inhaltliche Auseinandersetzungen in den hierarchischen Strukturen der Universität anstrengend sind und am Ende die Frage nach „der einen objektiven Wahrheit“ offen bleibt, doch dass auch wir als Studierende die Möglichkeit haben, uns selbst zu bilden und auf die Lehre Einfluss zu nehmen.

Bleibt mutig, denkt selbst und gebt euch eine Stimme!
Hier zu einem etwas anderen Erfahrungsbericht:
https://kritmedbonn.files.wordpress.com/2018/01/fazit-mammographie.pdf

Urteil gegen Gynäkologin – strukturelle Diskriminierung:
Im Herbst 2017 wurde eine Gynäkologin verklagt und verurteilt, weil sie auf ihrer Webseite darüber informierte, dass sie Abtreibungen durchführt. Das gilt nach aktueller Gesetzeslage als Werbung und ist verboten. Dass die Suche nach einer Ärztin, die diesen Eingriff durchführt, für Frauen dadurch nicht nur sehr zeitintensiv sondern auch erniedrigend werden kann, wird dabei vom Gesetzgeber ignoriert. Denn immer noch werden Frauen, die eine Abtreibung vornehmen lassen wollen, mit Hindernissen und Missbilligung konfrontiert.
Mehr zu dem Fall: http://www.tagesspiegel.de/politik/urteil-in-giessen-aerztin-wegen-werbung-fuer-abtreibung-zu-geldstrafe-verurteilt/20627674.html
Mehr zur gesetzlichen Lage der Abtreibung: https://www.profemina.org/info-abtreibung/straffreie-abtreibung/gesetze-zum-schwangerschaftsabbruch/§-218-stgb-schwangerschaftsabbruch

„Drittes Geschlecht“ – Intersexualität:
Endlich hat es die Debatte um die Sichtbarkeit derer, die sich selbst weder als „Mann“, noch als „Frau“ definieren auch in die Öffenlichkeit geschafft. Hier geht es nicht nur um strukturelle Diskriminierung, sonder auch um die Frage wie sehr die Kategorien „Mann“ und „Frau“ sowohl gesellschaftlich, als auch biologisch geeignet sind, um die Realität wiederzuspiegeln. Offen bleibt die Frage, wie wertschätzend und inklusiv die angestrebte Einteilung „Mann“, „Frau“ und „der ganze Rest“ wirklich ist.
https://kritmedbonn.wordpress.com/2017/11/19/gerichtsbeschluss-zur-dritten-option-intersexualitaet/

Besser spät als nie wünschen wir Euch ein wunderbares Jahr 2018 – bleibt kritisch!

„Wissenschaft schafft, Wissen zu schaffen?!“

Nachdem wir uns selbst viel mit dem Thema Mamografie-Screening und dessen Evidenz beschäftigt hatten versuchten wir in Diskussionen mit den Lehrverantwortlichen einen kritischeren Blick auf das Thema in der Vorlesung zu erreichen. Die Erfahrung zeigt uns, dass die Mühlen zwar langsam mahlen, inhaltliche Auseinandersetzungen in den hierarchischen Strukturen der Universität zwar anstrengend sind und am Ende die Frage nach „der einen objektiven Wahrheit“ offen bleibt, doch auch wir als Studierende die Möglichkeit haben, uns selbst zu bilden und auf die Lehre Einfluss zu nehmen.
Bleibt mutig, denkt selbst und gebt euch eine Stimme!
hier zu einem etwas anderen Erfahrungsbericht:
Fazit Mammographie – „kritisierbare Kritik“

Mahnwache am Dies Academicus – stand for humanity

stand for humanity

Nach offiziellen Angaben des Flüchtlingshilfswerks der vereinten Nationen (UNHCR) sind 2017 bereits 2992 Menschen im Mittelmeer ertrunken, die Dunkelziffer liegt jedoch deutlich höher. Während die Ankünfte in Italien sowie Todeszahlen auf der zentralen Mittelmeeroute seit Juli 2017 stark rückläufig sind, werden immer mehr Geflüchtete in libyschen Internierungslagern festgehalten.

Am Dienstag den 6. 12. 2017 um 17:00 Uhr planen wir von den Initiativen Kritische Mediziner*innen Bonn und Jugend rettet e.V. eine Mahnwache vor dem Bonner Rathaus, um auf die aktuelle Situation auf dem Mittelmeer sowie in den libyschen Internierungslagern aufmerksam zu machen.

Kommt vorbei, zündet eine Kerze an und zeigt euch solidarisch!

Gerichtsbeschluss zur „dritten Option“ – Intersexualität

Es wurde auch mal Zeit – und dennoch bleibt die Frage offen: ist es adäquat und wirklich so progressiv, wenn wir die „Wahl“ lassen zwischen 1. männlich, 2. weiblich und 3. „der ganze Rest“; Wie wäre es denn, wenn wir ALLE die „Dritte Option“ ankreuzen würden, oder warum braucht es ein „bürokratisches Geschlecht“ überhaupt?!