Workshop Pränataldiagnostik

Am 26.11. laden wir euch alle zu einem Workshop zu Pränataldiagnostik ein. Pränataldiagnostik umfasst eine Reihe invasiver und nicht-invasiver Methoden, die eine Aussage über die Entwicklung und den Gesundheitsstatus des Fetus zu treffen. Der Workshop wird gehalten von Tibs. Nin beschäftigt sich nicht nur mit PND, sondern ist auch in der Soli-Bewegung für Christina Hänel (Stichwort § 219a) aktiv. In ihrem Workshop wird nin, neben spannenden Infos zur PND, auch feministische Perspektiven auf PND beleuchten. Der Workshop findet in Kooperation mit dem Rhizom e.V. statt.

Wann? 26.11. um 19:00

Wo? Alte VHS

Wir freuen und auf euch!

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Gesundheitsaktivist*innen fordern sofortigen Stopp der Räumungen im Hambacher Forst

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– Pressemitteilung der Aktionsgruppe Gesundes Klima –
 
13.09.2018
„Kohleausstieg ist die beste Medizin“ – ein Banner mit dieser Aufschrift haben Gesundheitsaktivist*innen der AG Gesundes Klima der Kritischen Mediziner*innen im Hambacher Forst entrollt. Sie zeigen damit ihre Solidarität mit der dortigen Waldbesetzung und fordern einen sofortigen Stopp der Räumungen, die schon über mehrere Wochen von der Polizei in Großeinsätzen durchgeführt werden. Der Energiekonzern RWE will den letzten Teil des uralten Biotops roden, um den Tagebau Hambach zu vergrößern, während in Berlin die s.g. „Kohlekommission“ über den Kohleausstieg berät.
 
Seit 6 Jahren ist der verbleibende Wald, mittlerweile Symbol der Klimagerechtigkeitsbewegung, von Aktivist*innen besetzt, um ihn zu schützen und auf die katastrophalen Folgen des Energieträgers Kohle aufmerksam zu machen.
 
Die deutsche Braunkohleförderung ist verantwortlich für ein Drittel der EU-Emissionen aus Kohle und befeuert den Klimawandel, der sich diesen Sommer mit Rekordtemperaturen, Waldbränden und Ernteausfällen erneut bemerkbar gemacht hat. „Mit dem Wissen um die direkten Gesundheitsauswirkungen des Kohleabbaus wie z.B. der Zunahme von Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen und resultierenden Todesfällen in den angrenzenden Siedlungen sowie dem Verlust der Lebensgrundlage von Millionen Menschen weltweit durch Klimaveränderungen ist der Gesundheitssektor verpflichtet, sich im Kampf gegen den Klimawandel zu positionieren und aktiv zu werden – auch für Gesundheitsgerechtigkeit!“ fordert Michael Janßen, Allgemeinarzt in Berlin, Vorstand des Vereins demokratischer Ärztinnen und Ärzte und weist dabei auf die Initiativen von Gesundheitsarbeiter*innen aus Großbritannien und Kanada hin, die in ihren Ländern für den nun beschlossenen Kohleausstieg gekämpft haben.
 
Entgegen der Behauptung von RWE und der NRW-Landesregierung ist Braunkohle weder billig, noch sicher, noch langfristig notwendig. Auch bei sofortigem Abbaustopp im Tagebau Hambach ist die Versorgungssicherheit gewährleistet. Dr. med. Alex Rosen, Vorsitzender der deutschen Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs / Ärzte in sozialer Verantwortung IPPNW e.V. ergänzt: „Wir werden die Energieanforderungen des 21. Jahrhunderts nicht mit Technologien des 19. und 20. Jahrhunderts lösen können. Fossile und nukleare Energieerzeugung verursachen drastische Gesundheitsschäden und teure Gesundheits- und Umweltkosten, die auf die Gesellschaft und zukünftige Generationen externalisiert werden. Erneuerbare Energieerzeugung, Energieeffizienz und eine nachhaltige Umstellung unseres Lebensstils sind die Maßnahmen, in die jetzt investiert werden müsste. Stattdessen werden über Jahrhunderte gewachsene Ökosysteme wie der Hambacher Forst zerstört, nur um noch mehr Kohle abzubauen. Die Politik muss diesem unverantwortlichen Irrsinn einen Riegel vorschieben – im Interesse unserer Umwelt, unseres Klimas und der öffentlichen Gesundheit.“
 
„Wir fordern die NRW-Landesregierung sowie die Bundesregierung dazu auf, die Gesundheit ihrer Bürger*innen als höchste Priorität anzusehen und den Wunsch der gesellschaftlichen Mehrheit nach einem Kohleausstieg über kurzsichtige Konzerninteressen zu stellen. Dies bedeutet die Räumung und Rodung des Hambacher Forsts sofort zu stoppen und noch 2018 die schädlichsten Kohlekraftwerke (u.a. Neurath, Niederaussem, Janschwalde) abzuschalten“ so Stephanie Sebastiampillai, Medizinstudentin und Mitglied der Gruppe.
 
Mit der Forderung nach „Klimagerechtigkeit“ solidarisiert sich die Gruppe explizit mit den Hauptbetroffenen des Klimawandels im globalen Süden, sowie mit allen emanzipatorischen Kämpfen in den Kohleabbauregionen der Welt, vom Rheinland über die Appalachen bis Nordkolumbien und Südafrika.
 
Weitere gesundheitliche und energiepolitische Hintergründe sind dem Positionspapier der Gruppe, das von vielen Organisationen aus dem Gesundheits- und Umweltsektor unterstützt wurde, zu entnehmen.
 
Pressekontakt: Stephanie Sebastiampillai +49 163 3703279
 
Kontakt: gesundesklima_kritmed[at]riseup.net
Twitter: @Gesundes_Klima

Gesundheit braucht Klimagerechtigkeit

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Seit einigen Tagen beginnen die Räumungen der Waldbesetzung im Hambacher Forst – dem Rest einer der größten zusammenhängenden Waldflächen Europas und das direkt nebenan (zwischen Aachen und Köln). In den letzten Jahren ist ein Großteil des Waldes bereits dem Kohletagebau und den Konzerninteressen von RWE zum Opfer gefallen. Aktivist*innen haben seit mehreren Jahren den Wald besetzt und versuchen damit sich der Ausbeutung von Ressourcen, Lebensraum und menschlicher Gesundheit entgegen zu stellen.

Was Kohleabbau und der Kampf um Klimagerechtigkeit mit Gesundheit zu tun hat, zeigt die AG Klimawandel und Gesundheit (der Kritischen Mediziner*innen Deutschland) in ihrem aktualisierten Positionspapier.

Seebrücke Bonn – Stoppt das Sterben im Mittelmeer

Wir können und dürfen nicht mehr weiter untätig zuschauen, wie täglich Menschen im Mittelmeer ertrinken und Seenotrettung unmöglich gemacht wird. Bundesweit gehen Tausende auf die Straße, um zu sagen: Refugees Welcome, Schafft sichere Häfen!

Es gilt auch in Bonn Zeichen zu setzen und auf die Straße zu gehen. Am Freitag, 20. Juli, 18 Uhr auf dem Marktplatz. Bringt Schwimmwesten mit, tragt orange!

Kommt vorbei, um gemeinsam mit uns ein Zeichen für Menschenrechte und gegen den zunehmenden Rechtsruck sowie die Kriminalisierung der #Seenotrettung im Mittelmeer zu setzen. Seenotrettung ist nach internationalem Recht eine humanitäre Verpflichtung.

Facebookveranstaltung: https://www.facebook.com/events/474387246308117/

Solidarität mit Pflegestreik

Wir haben demonstriert!

Anlässlich der Gesundheitsministerkonferenz in Düsseldorf am 20.06.2018 haben die Kritischen Mediziner*innen an der Demonstration für mehr Personal für Krankenhäuser und Altenpflege teilgenommen. Die katastrophale Situation der Pflegenden in Deutschland kann nicht länger hingenommen werden. Übermäßige Arbeitsbelastung durch zu viele Überstunden, erhöhte Anforderung und immer mehr Patient*innen pro Pflegekraft schaden den Pflegenden genauso wie den Patient*innen. Daher möchten wir uns solidarisch zeigen mit den Patient*innen, die darunter zu leiden haben. Vor allem aber zeigen wir uns heute solidarisch mit den Kolleg*innen aus der Pflege!

Mehr von euch ist besser für alle!

 

Mahnwache zur Situation vor der Küste Lybiens

Am Freitag, den 8. Juni, haben wir gemeinsam mit Jugend Rettet e.V. Nordrhein-Westfalen auf dem Bonner Marktplatz eine Mahnwache abgehalten, um auf die Notlage von Geflüchteten in Libyen hinzuweisen.
Zum selben Zeitpunkt hat die Bundeswehr begonnen den „Tag der Bundeswehr“ vorzubereiten, sodass man Polizist*innen und Passant*innen klar vor Augen führen konnte, wer unter anderem für die Ausbildung der libyschen Küstenwache zuständig ist.

Tiefergehenden Informationen:
MSF zu Zuständen in libyschen Internierungslagern:
https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/libyen-zustand-lager